Arbeitgeberlexikon


Nach dem Gesetz über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit, kurz Arbeitssicherheitsgesetz, ASiG, ist grundsätzlich jeder Arbeitgeber verpflichtet, sowohl Betriebsärzte als auch Fachkräfte für Arbeitssicherheit zu bestellen. Diese sollen den Arbeitgeber beim Arbeitsschutz und bei der Unfallverhütung unterstützen und gewährleisten, dass die Vorschriften zum Arbeitsschutz und zur Unfallverhütung unter Berücksichtigung  der Betriebsverhältnisse angewandt und eingehalten werden. Weiter sollen hierdurch arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Erkenntnisse zur Verbesserung des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung durch Einleitung geeigneter Maßnahmen verwirklicht werden.  Die  Vorschriften der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung  (DGUV Vorschrift 2) regeln seit 2011  für alle Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand  einheitlich die Umsetzung des Arbeitssicherheitsgesetzes. Über diese Vorschrift  hat jeder Unternehmer Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit zur Wahrnehmung der Aufgaben nach dem Arbeitssicherheitsgesetzes zu bestellen und dem Unfallversicherungsträger auf Verlangen nachzuweisen, wie er seiner  gesetzlichen Verpflichtung nachgekommen ist.

In Kleinbetrieben mit bis zu 10 Beschäftigten  bzw. weniger als 15.300 Arbeitsstunden pro Jahr hat der Unternehmer die Möglichkeit (Unternehmermodell), sich kostenlos bei der Berufsgenossenschaft über einen Fernlehrgang schulen zu lassen, um die gesetzliche Betreuung selbst zu gewährleisten.

Bei Feststellung der Zahl der Beschäftigten sind Teilzeitbeschäftigte mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von nicht mehr als 20 Stunden mit 0,5 und nicht mehr als 30 Stunden mit 0,75 zu berücksichtigen. Als Beschäftigte zählen auch Personen, die nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz im Betrieb tätig sind.

Sofern die Regelbetreuung (über 10 Mitarbeiter) erforderlich ist, stehen nur die nachstehenden Möglichkeiten zu Disposition:

Lösung 1: Der Unternehmer deckt die Betreuung durch eine betriebseigene Fachkraft für Arbeitssicherheit (Kleinbetrieb) und einen betriebseigenen Betriebsarzt ab.  Kosten: Personalkosten der Fachkraft und Kosten für den Betriebsarzt.

Lösung 2: Der Unternehmer lässt die Betreuung von einem Arbeitsmedizinischen und Sicherheitstechnischen Dienst der Berufsgenossenschaft  durchführen. Diese Betreuung erfolgt automatisch sofern man sich nicht für eine andere Betreuung entscheidet. Die Kosten werden über den Beitragsbescheid durch die BG automatisch erhoben.

Lösung 3: Der Unternehmer beauftragt einen externen betriebsärztlichen bzw. sicherheitstechnischen Dienstleister mit der Betreuung seines  Betriebes. Die lohn-ag.de AG hat mit der Firma Blache/van Hasselt & Becker  einen sehr kompetenten Kooperationspartner gefunden, welcher sowohl die arbeitsmedizinische Dienstleistung, als auch die Arbeitssicherheit komplett abdeckt. Kosten ab dem 01.03.2015: nur € 25.- /Mitarbeiter/Jahr.

Wichtig: Prüfen Sie Ihre Beitragsbescheide auf die Kosten. Sie bezahlen hier möglicherweise Beiträge, die Sie möglicherweise um 50 % senken könnten – es lohnt sich!

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