Arbeitgeberlexikon


Als Arbeitgeber können Sie Ihrem Mitarbeiter  unabhängig vom Urlaubsgeld eine sogenannte Erholungsbeihilfe (R 40.2 Abs.1, Abs.3 LStR 2015) in Höhe von bis zu € 156 je Arbeitnehmer im Jahr bezahlen. Für den Ehegatten kommen €  104  sowie € 52  für jedes Kind hinzu.  Wenn die Erholungsbeihilfe mit dem festen Pauschalsteuersatz von 25 %  zzgl. Solidaritätszuschlag sowie pauschaler Kirchensteuer besteuert wird ist sie beitragsfrei in der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung.
 
Der Arbeitgeber kann die pauschale Lohn- und Kirchensteuer sowie den Solidaritätszuschlag übernehmen oder aber auf den Arbeitnehmer abwälzen. Soweit die Erholungsbeihilfe nicht pauschal versteuert wird bzw. obige Freigrenzen übersteigt entfällt die Beitragsfreiheit in der Sozialversicherung.

Wichtig: Wird die Lohnsteuer pauschaliert, darf die Beihilfe nur für Erholungszwecke verwendet werden. Die Erholung sollte in einem engen zeitlichen Zusammenhang zur Zahlung angetreten worden sein und bestenfalls durch Vorlage von Quittungen belegt werden können.

Stand 02/2016

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