Arbeitgeberlexikon


Pendlerpauschale

Für Fahrten zwischen Wohnung und 1. Tätigkeitsstätte kann der Arbeitnehmer eine verkehrsmittelunabhängige Entfernungspauschale von 0,30 Euro  je Entfernungskilometer (einfache Wegstrecke) und Arbeitstag bis zum Höchstbetrag von € 4.500.- jährlich steuermindernd als Werbungskosten (§ 9 Abs. 2 EStG)  in seiner Steuererklärung absetzen. Unfallkosten können daneben als außergewöhnliche Aufwendungen neben der Entfernungspauschale berücksichtigt werden (BMF Schreiben vom 31.10.13 Gz IV C 5 - S 2351/09/10002 :002, DOK 2013/0981373).

Die Höchstgrenze von € 4.500.- gilt nicht für Fahrten mit dem privaten PKW, wobei der Arbeitnehmer lediglich glaubhaft machen muss, dass er die Wegstrecke von Wohnung zur 1. Tätigkeitsstrecke mit einem eigenen oder zur Nutzung überlassenen PKW zurückgelegt hat.

Übersteigen die Kosten der Nutzung von öffentlicher Verkehrsmittel den im Kalenderjahr insgesamt als Entfernungspauschale anzusetzenden Betrag, können diese übersteigenden Aufwendungen zusätzlich angesetzt werden.

Soweit der Arbeitgeber pauschal mit 15% besteuerte Fahrtkostenzuschüsse an den Arbeitnehmer für Fahrtkosten von Wohnung zur 1.Tätigkeitsstätte leistet, sind diese auf die Entfernungspauschale nach § 40 Abs.2  EStG anzurechnen.  Entsprechend mindert ein vom Arbeitgeber innerhalb der Freigrenze des § 8 Abs.2 Satz 11 EStG bezahltes Job-Ticket  die anrechnungsfähige Entfernungspauschale.

 

Stand 01/2016


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Für Fahrten zwischen Wohnung und 1. Tätigkeitsstätte kann der Arbeitnehmer eine verkehrsmittelunabhängige Entfernungspauschale von 0,30 Euro je Entfernungskilometer (einfache Wegstrecke) und Arbeitstag bis zum Höchstbetrag von € 4.500.- jährlich steuermindernd als Werbungskosten (§ 9 Abs. 2 EStG) in seiner Steuererklärung absetzen.


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